Auf ein Gespräch mit Mentorin Simone Wieland

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Auf ein Gespräch mit Mentorin Simone Wieland

Foto: Simone Wieland, Social Media Strategist und Manager, Konrad Hornschuch AG und Mentorin bei den Karrieremachern

In unserer Blogrubrik „Auf ein Gespräch mit …“ stellen wir Ihnen heute erstmals eine Mentorin vor: Simone Wieland.

Simone Wieland ist seit mehr als zehn Jahren im Bereich Corporate Communications tätig. Ihr Herz schlägt seit 2008 für die digitale Markenkommunikation: Strategien, Prozesse, interne Beratung und agiles Projektmanagement bereichern ihren Alltag. Zunächst in der strategischen Holding der Berner Group tätig, digitalisiert sie aktuell bei Hornschuch #SurfacesThatTouch innerhalb des Continental Konzerns. Die Dipl.-Betriebswirtin (BA) gründete im Juni 2016 das Stuttgarter Quartier des „Digital Media Women e.V.“ und ist im Digital Excellence Circle aktiv.

  1. Warum engagieren Sie sich als Mentor?
    Ich glaube, wir Menschen lernen nicht nur als Kinder am meisten voneinander. Viele Dinge lassen sich nicht über theoretische Wissensvermittlung – und leider auch nicht über YouTube-Tutorials – vermitteln. Wir brauchen einander, um Erfahrungen auszutauschen, Wissen weiterzureichen. Manchmal benötigen wir auch schlicht einen anderen Menschen, mit dem wir gemeinsam denken können. Ich freue mich, wenn meine Sichtweise, meine Erfahrungen anderen helfen, für sich selbst Lösungen zu entwickeln. Im Austausch miteinander profitieren alle Beteiligten. Das finde ich wertvoll und dafür sollten wir uns mehr Zeit im Alltag nehmen.

 

  1. Was können Sie aufgrund Ihres Werdeganges und Ihrer Persönlichkeit einem Mentee bieten?
    Ich bin Kommunikatorin. Mit ganzem Herzen. Seit fast fünfzehn Jahren bin ich in der Unternehmenskommunikation tätig – die meiste Zeit im B2B-Umfeld. Ich hatte das große Glück, alle Disziplinen praktisch durchlaufen zu können: angefangen bei der Internen Kommunikation über Corporate Design und Eventmanagement hin zur digitalen Markenkommunikation mit dem vollen Social-Media-Spektrum. Im digitalen Umfeld habe ich zwei Mal bei Null angefangen und Marken digital aufgebaut, Vorstände überzeugt, Prozesse etabliert und den viel zitierten „Digitalen Wandel“ erkämpft. Manchmal in sehr kleinen Schritten. Immer in einem zunächst skeptischen Umfeld. Ein Weg gepflastert mit Vorbehalten und Zurückhaltungen, der schnödes Handwerk in Kombination mit Kreativität erforderte. Als Betriebswirtin mit guter Beobachtungsgabe und ganz passabler Menschenkenntnis hatte ich vielleicht den Vorteil, entsprechende Knöpfe an wichtigen Schnittstellen drücken zu können. Nicht von Anfang an natürlich. Ich habe gut zugesehen, viel gefragt und gelernt. Manchmal auch mit kleinen Schmerzen 😉

 

  1. Waren Sie selbst schon einmal Mentee? Wie konnten Sie davon profitieren? Was haben Sie daraus für sich als Mentorin gelernt?
    Wenn ich es genau bedenke, war ich das immer. Allerdings wurde ich nie so genannt und ich hatte auch keinen ausdrücklich berufenen Mentor. Ich hatte aber immer Menschen um mich herum, die mir auf die ein oder andere Weise Vorbild waren in beruflichen Dingen. Zeitweise auch nur in Teilaspekten. Ich habe immer versucht, das für mich passende Gute zu übernehmen und für den Rest meinen eigenen Weg zu finden. Und das ist es auch, was ich gerne anbieten möchte: Erfahrungen und Handlungsweisen, die für mich funktioniert haben und gleichzeitig verschiedene Blickwinkel. Den Blick dafür öffnen, dass meine Ideen nicht der Weisheit letzter Schluss sein müssen. Dass es darum geht, sich selbst zu finden, seinen individuellen Weg. Dabei habe ich gelernt, mich selbst und andere zu reflektieren, Verhalten zu bewerten und entsprechend anzupassen. Für mich eine der wichtigsten Eigenschaften im Berufsleben.

 

Lebensmotto 

Sky above me, earth below me, fire within me.

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