6 Dinge, die Mentoren niemals tun

Kreidezeichnung auf Schiefertafel: Zielflagge
Wie man jemanden betreut, der nicht weiß, was seine Karriereziele sind
25. März 2019
Kreidezeichnung auf Schiefertafel: gegenläufige Pfeile aneinander geschmiegt
Reverse Mentoring erfolgreich machen
8. April 2019

6 Dinge, die Mentoren niemals tun

Kreidezeichen auf Schiefertafel: Verkehrsschild Achtung (vor diesen Fehlern von Mentoren)

Mentoring ist hart. Gute Mentoring-Beziehungen können eine Vielzahl von Vorteilen für Mentor und Mentee mit sich bringen. Aber die Kunst des Mentorings kann schwierig zu beherrschen sein – und Fehltritte können den Prozess für beide Seiten erschweren.

Der beste Ratschlag für Mentoren lautet, den gesunden Menschenverstand zu benutzen. Nichtsdestotrotz können Missverständnisse entstehen und die Mentoring-Beziehung beeinträchtigen. Das sind einige der Dinge, die passieren können, welche die besten Mentoren aber nie tun:

Annahmen treffen
Kommen Sie nie zu dem Schluss, dass Ihr Mentee die gleichen Probleme oder Herausforderungen hat wie Sie. Holen Sie sich die Fakten. Stellen Sie gute Fragen. Diskutieren Sie die Besonderheiten der Situation. Ermutigen Sie Ihren Mentee, seine eigenen Ideen oder Lösungen zu teilen. Sobald Sie sich ein klares Bild davon gemacht haben, worum es geht, teilen Sie ihm Ihre eigenen Ratschläge mit.

Herum mäandern
Gute Mentoring-Beziehungen haben Ziele und Vorgaben. Haben Sie ein offenes Gespräch im Vorfeld darüber, was Sie beide in der Beziehung erreichen wollen. Definieren Sie Start- und Zielpunkt.

Nachlässig sein
Wenn Sie Zeit, Unterstützung oder Kontakte anbieten, achten Sie darauf, mit Ihrem Mentee ein Follow-up zu machen. Nachfragen geben einem Mentee das Gefühl, dass der Mentor in die Beziehung investiert ist und erhöhen seine Motivation, die Ziele auch zu erreichen.

Dominieren
Während der Austausch eigener Geschichten und Erfahrungen oft nützlich ist, darf er den Mentee in seinen Spielräumen nicht zu sehr einengen. Die Fragen des Mentees und mögliche Lösungsstrategien stehen im Vordergrund, bevor der Mentor eigene Ratschläge gibt. Ein Mentee sollte nicht das Ebenbild seines Mentors werden.

Harte Gespräche vermeiden
Als Mentor ist es Ihre Aufgabe, auch schwierige Gespräche zu führen. Möglicherweise müssen Sie auf Bereiche hinweisen, in denen Ihr Mentee nicht so gut abschneidet wie möglich oder Fehler gemacht hat. Deshalb ist es wichtig, schon im Vorfeld klar zu machen, welche Art von Feedback den Mentee erwartet. Und wenn Sie in einer Mentorenbeziehung sind, in der Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht ehrlich sein können oder in der Ihr Feedback nicht gut aufgenommen wird, kann es an der Zeit sein, die Beziehung zu überdenken.

Widerstand gegen Veränderungen leisten
Wenn Ihr Mentee Erfahrungen sammelt und professionell wächst, wird sich die Beziehung wahrscheinlich in eine eher kollegiale Beziehung verwandeln. Das gilt es geschehen zu lassen – es ist ein Indikator dafür, dass Sie als Mentor gute Arbeit geleistet haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.