Reverse Mentoring-Programm in 7 Schritten

Wettbewerbsvorteil Mentoring
23. Juli 2019
Kreidezeichnung auf Schiefer von 4 Köpfen mit gekreuzten Pfeilen
Mentoring bei Akquisitionen und Fusionen
6. August 2019

Reverse Mentoring-Programm in 7 Schritten

Kreidezeichnung auf Schiefertafel: gegenläufige Pfeile aneinander geschmiegt

Wie starten und betreiben Sie ein erfolgreiches Reverse-Mentoring-Programm? Nachstehend einige Tipps, die Sie an Ihre eigene Unternehmenskultur und die entsprechenden Bedürfnisse anpassen können.

  1. Definieren Sie den Zweck des Reverse-Mentoring-Programms.
    In der typischen Definition von Reverse Mentoring könnte der Zweck sein: Überwindung von Generationenunterschieden zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern oder Förderung von Innovationen und neuen Produkt- und Dienstleistungsideen durch aktiveres Einholen von Input und Beratung durch jüngere Mitarbeiter.
  2. Überlegen Sie sich den Namen Ihres Mentoring-Programms.
    Abhängig von dem Zweck und den langfristigen Zielen, die Sie identifizieren, kann es besser sein, das „Reverse“ aus Ihrem Reverse-Mentoring-Programm zu streichen. Beim Mentoring sollte es immer um Lernen und Zusammenarbeit gehen; das Alter der Teilnehmer muss sich hier nicht schon im Titel spiegeln. Vielleicht ist nur „Mentoring“ – oder ein gänzlich anderer Name – die bessere Wahl.
  3. Überprüfen Sie die Fähigkeiten und Persönlichkeiten Ihres Teams.
    Selbst wenn Sie nach dem traditionellen Ansatz verfahren, eine erfahrenere Person mit einer weniger erfahrenen zusammenzubringen, tun sie dies mit Sinn und Verstand. Stellen Sie die Menschen anhand nachprüfbarer und sinnvoller Kriterien zusammen und vergessen Sie die zwischenmenschliche Chemie nicht.
  4. Bieten Sie einen Kick-Off-Workshop an, der es den Menschen ermöglicht, von Anfang an aktive Teilnehmer an ihrer Mentoring-Beziehung zu werden.
  5. Erstellen Sie ein Programm für das Mentoring oder zumindest eine Struktur: Meilensteine, Gespräche, schriftliche Zusammenfassungen, Evaluationen.
  6. Etablieren Sie eine Kultur, die Mentoring ermöglicht. Gutes Mentoring lebt von echten Beziehungen und einer Kultur, die kontinuierliches Lernen, Zusammenarbeit und Innovation fördert und belohnt. Das erfordert ein Umfeld des Respekts und des Vertrauens, in dem jeder das Gefühl hat, dass er die Möglichkeit hat, nicht nur zu sprechen, sondern auch gehört zu werden.
  7. Ermöglichen Sie den Blick über den Tellerrand: Förderung offener Kommunikationswege zu anderen Abteilungen, ggf. Cross-Mentoring mit anderen Unternehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.