4 Tipps, wie Sie Ihre Mentoring-Ziele festlegen

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4 Tipps, wie Sie Ihre Mentoring-Ziele festlegen

Kreidezeichnung auf Schiefertafel: Zielflagge

Jedes Mentoring-Tandem erarbeitet individuelle Mentoring-Ziele. Diese Mentoring-Ziele zwischen Mentee und Mentor können sehr verschieden sein, z. B.: Entwicklung von Selbstvertrauen in die eigenen Präsentationsfähigkeiten oder Rednerkompetenz; Strategien für eine bessere Work-Life-Balance; Erarbeitung eines persönlichen Plans, um die Karriere innerhalb der nächsten 5 Jahre zu entwickeln, usw.

Im Folgenden lesen Sie 4 Tipps, wie Sie als Mentee Ihre Mentoring-Ziele festlegen:

  1. Erstellung einer Ziel-Wunschliste

    Als Mentee sollten Sie vor dem ersten Treffen mit Ihrem Mentor bereits eine Vorstellung haben, woran Sie in Ihrer Mentoring-Beziehung arbeiten wollen. Schreiben Sie diese Ziele stichpunktartig in einer Liste herunter.Diese Ziele-Liste kann und sollte lang sein. Streichen werden Sie immer noch; ggf. gemeinsam mit Ihrem Mentor.
  2. Diskussion Ihrer Ziel-Wunschliste beim ersten Treffen

    Während des ersten Treffens lernen sich Mentor und Mentee auf persönlicher und privater Ebene besser kennen; sie sprechen u. a. über ihre berufliche Vergangenheit oder ihre familiäre Situation, um das Eis zu brechen. Dabei sollten Sie als Mentee auch Ihre Ziel-Wunschliste offenlegen, also die möglichen Punkte, auf die Sie sich im Laufe der Mentoring-Beziehung fokussieren könnten. Gemeinsam mit Ihrem Mentor können Sie Ihre umfangreiche Wunschliste auf eine angemessene Anzahl von Mentoring-Zielen reduzieren.Was bedeutet „angemessen“? Je nachdem, wie lang Ihre Wunschliste ist, können Sie sich in den kommenden Monaten nicht allen Zielen widmen. Selbst wenn die Wunschliste kurz ist, gibt es eventuell ein Thema, das so arbeitsintensiv ist, dass es zu einem Arbeitsschwerpunkt innerhalb Ihrer Mentoring-Beziehung wird.Ziel ist es, Ihre Wunschliste zu priorisieren und gleichzeitig die Erfahrungen Ihres Mentors zu berücksichtigen. Stellen Sie sich vor: Ihr Mentor ist z. B. ein extrem guter Netzwerker. Sie als Mentee wollen sich u. a. ein tragfähiges Netzwerk aufbauen und Kontakte pflegen; diesem Ziel sollten Sie hohe Priorität einräumen – schließlich hat Ihr Mentor hier umfangreiche und wertvolle Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte.
  3. Ziele sind nicht immer in Stein gemeißelt

    Seien wir ehrlich: Prioritäten und damit auch Ziele ändern sich. Oder auch: Manche Ziele erreichen Sie schneller als Sie es erwartet haben – das Gegenteil kann ebenso der Fall sein.Was wir damit sagen wollen: Akzeptieren Sie, dass Ihre Mentoring-Ziele nicht in Stein gemeißelt sind. Wenn Sie diese anpassen oder ändern müssen, machen Sie das einfach gemeinsam mit Ihrem Mentor.
  4. Nicht alle Ziele erreicht? Macht nichts!

    Sie haben Ihre Wunschliste schon auf eine angemessene Zahl von Zielen heruntergebrochen. Und trotzdem: Manchmal kommt einfach das Leben dazwischen und Ziele ändern sich.Genauso kann es sein, dass Sie während Ihrer Mentoring-Beziehung nicht alle Ziele erreichen können. Und das ist wirklich in Ordnung!

Der Erfolg Ihrer Mentoring-Ziele hängt nicht davon ab, wie viele Ziele Sie erfolgreich auf Ihrer Liste abhaken konnten. Der Erfolg liegt darin, wie gut Sie jedem Ziel nachkommen. Es ist besser, wenn Sie lediglich 3 Ziele nach besten Kräften erfüllen, als wenn Sie schnell 6 Ziele abhaken, damit Sie sagen können, Sie hätten diese geschafft.

Wie legen Sie Ihre Mentoring-Ziele fest? Wir freuen uns auf Ihre Antwort im Kommentarfeld!

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