Trend Mentoring: Warum immer mehr Menschen Mentor sein wollen

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Trend Mentoring: Warum immer mehr Menschen Mentor sein wollen

Kreidezeichnung auf Schiefertafel: Zwei Köpfe in Seitenansicht schauen sich an

 

Vor allem in Amerika schießen die Mentoring-Programme wie Pilze aus dem Boden. Das sind großartige Nachrichten sowohl für Menschen, die sich als Mentor engagieren, als auch für jüngere Menschen, die in den Genuss eines Mentorings kommen wollen. Der Trend Mentoring zieht immer größere Kreise. Warum eigentlich? Zunächst sicherlich auch, weil die Begleitung junger Menschen wenig Aufwand und viel Erfüllung bedeutet .

Annäherung an die Erfolgsgeschichte „Mentoring“

Vorstandssitzung in einem mittelgroßen Familienunternehmen. Die Vorstandsmitglieder beschreiben ihre Initiativen. Eine Person möchte mehr Mentoring-Gelegenheiten für die Mitarbeiter schaffen. Eine interne Studie hat nämlich ergeben, dass 50% der Firmenangehörigen gerne Mentor und die andere Hälfte gerne Mentee wäre. Ein potentieller Mentor wird mit den Worten zitiert: „Ich würde lernen und mich durch das Mentoring persönlich weiterentwickeln.“

Mentoring-Kampagne in einem anderen Unternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, ältere Menschen dazu zu ermutigen, mit jungen Menschen an deren Karriere zu arbeiten. Eine Mentorin, die zuvor für mehr als zwei Jahrzehnte Managerpositionen inne hatte, ist Mentorin in diesem Programm: „Ich möchte mit Nachwuchsführungskräften arbeiten, um ihnen zu zeigen, was alles möglich ist.“

Für die Realisierung dessen, was möglich ist, kann ein Mentoring entscheidend sein. Diese Erkenntnis setzt sich mittlerweile auch in Europa durch. Die Menschen realisieren, dass Mentoring etwas relativ kostengünstiges mit hoher Rendite ist.

Mentoring ist nichts Neues: Sokrates und Plato; Merlin und Arthur; Freud und Jung. Das sind nur einige Beispiele für erfolgreiche Mentoring-Beziehungen.

Eine Hauptmotivation für Mentoring liegt darin, dass eine älter werdende Bevölkerung unbedingt ihre hart erlernten Lektionen an die jüngere Generation weitergeben will – um deren Chancen auf Erfolg im Arbeitsleben zu verbessern. Das Verlangen, etwas zurückzugeben ist mächtig, speziell um jüngeren Menschen aus Familien und Wohngegenden mit niedrigem Einkommen zu helfen, Erfolg zu haben. Netzwerke über Generationen, Organisation und Kulturen hinweg zu knüpfen und zu erhalten, ist ein Weg, kontinuierlich zu lernen und die Erkenntnisse von Menschen wirksam einzusetzen.

Vom Mentee zum Mentor

Viele Mentoren haben eine ähnliche Erfahrung gemacht. Sie schauen auf ihre Karriere und stellen fest: Bei jedem Karriereschritt, den sie gemacht haben, hatten sie einen Mentor an ihrer Seite.

Wenn Sie erfolgreiche Menschen nach ihrem Erfolgsrezept fragen, werden diese Ihnen sagen, dass sie an vielen Punkten in ihrem Berufsleben Hilfe erhalten haben – von einem Mentor. Ziemlich viele Berufstätige, die zu einem frühen Zeitpunkt in ihrem Berufsleben einen Mentor hatten, sind mittlerweile selbst Mentor geworden.

Wo hatten Sie Unterstützung eines Mentors? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen in das Kommentarfeld. Die besten Beispiele veröffentlichen wir nach Rücksprache mit Ihnen auf unserer Webseite.

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