Erfahrungsbericht: Eine ausschließlich digitale Mentoring-Beziehung – funktioniert das?

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Erfahrungsbericht: Eine ausschließlich digitale Mentoring-Beziehung – funktioniert das?

Wir, Ida und Manuela, sind vor ca. 6 Monaten über die Karrieremacher digital gematcht worden und arbeiten seither als Mentoring-Tandem zusammen. Über unsere Erfahrungen in dieser ausschließlich digitalen Mentoring-Beziehung sprechen wir in unserem Audio-Beitrag.

 

Ein digitales Mentoring-Tandem von Anfang an

Uns ist bewusst, dass wir durch unser digitales Kennenlernen und unsere digitale Zusammenarbeit eine kleine Ausnahme unter den vielen Mentoring-Tandems in Deutschland darstellen. Wir wären uns nie begegnet: Schließlich wohne ich, Mentorin Manuela, in Limburg und ich, Mentee Ida, zunächst in Berlin, mittlerweile in Dänemark.

 

Hören Sie rein: Der Erfahrungsbericht zu unserer digitalen Mentoring-Beziehung plus Add-on

Unser Gespräch dauert 1, 5 Stunden. Nehmen Sie sich die Zeit, wir sind der Überzeugung, dass es sich lohnt.

Wenn Sie sich einzelne Erfahrungen herauspicken wollen, scrollen Sie nach unten zu den Shownotes: Wir haben Ihnen dort notiert, zu welcher Stunde:Minute:Sekunde wir über welches Thema sprechen.

Im ersten Teil unseres Audio-Beitrags sprechen wir über unser digitales Mentoring-Tandem. Im zweiten Teil stellte Ida ihrer Mentorin Manuela Fragen. Ida hofft, dass mit deren Beantwortung andere Mentees Einblick in die Gedanken- und Erfahrenswelt eines Mentors erhalten. Abschließend stellt Ida ihr oberstes Mentoringziel vor.

Shownotes:

  • Teil 1: Erfahrungsbericht über unser digitales Mentoring
    • Bis Minute 3:51 – Vorstellung Ida und Manuela
    • ab 3:52 – Woher wir Mentoring kennen und warum wir es nutzen
    • 12:44 – Was wir über eine digitale Vermittlung/ein digitales Matching beim Mentoring denken
    • 19:53 – Wie wir uns übereinander erkundigt haben
    • 26:34 – Welche Gedanken haben wir uns vor dem ersten digitalen Treffen gemacht und welche Rolle spielt die Entfernung für uns
    • 36:14 – Wie organisieren wir unser digitales Mentoring? Fehlt uns das persönliche Treffen?
    • 43:57 – Welche Erkenntnisse haben wir aus dem digitalen Mentoring gezogen?
    • 51:08 – Würde Ida wieder ein Mentoring in Anspruch nehmen?
  • Teil 2: Fragen von Ida an Manuela
    • ab 57:28 – Hattest du selbst einen Mentor am Beginn deiner Karriere?
    • 59:15 – Deine wichtigste Führungslektion
    • 1:02:05 – Gab es jemals eine Jobposition, für die du nicht 100% qualifiziert warst und die du trotzdem bekommen hast?
    • 1:04:55 – Was kannst du am besten und wie bist du in diesem Bereich kompetent geworden?
    • 1:09:05 – Wie umarmst du ein Scheitern?
    • 1:14:29 – Welche Schwächen? Wie überwunden?
    • 1:16:10 – Wo warst du vor 5 Jahren in deiner Karriere, und bist du heute da, wo du dir es damals vorgestellt hast?
    • 1:18:12 – Was ist der beste Ratschlag, den du bekommen hast?
    • 1:20:40 – Wer hat dich am meisten in deiner Karriere beeinflusst?
    • 1:24:06 – Was weist du heute, das du in meinem Stadium der Karriere gerne gewusst hättest?
    • ab 1:26:38 – Ida erzählt über ihr oberstes Mentoring-Ziel
  • Abschluss (1:31:40-1:33:40)

 

Kurzvorstellung von Mentee und Mentorin

 

Über Mentee Ida

Foto: Ida Johansen
Mein Name ist Ida Johansen, ich bin 28  Jahre alt und komme ursprünglich aus Dänemark. Die letzten vier Jahre habe ich in Berlin gelebt und gearbeitet, unter anderem mit Social Media, Branding und Community Management. Dieser Podcast ist für mich eine gute Möglichkeit zu zeigen, was das Mentoring der Karrieremacher für mich war, und immer noch ist: eine super Möglichkeit mich in der Kommunikationsbranche weiterzuentwickeln, neue Dinge zu lernen und unterwegs noch Spaß daran zu haben!

Profil bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ida-johansen-48a2b4128/

 

 

 

Über Mentorin Manuela

Manuela Seubert
Mein Name ist Manuela Seubert. Dieses Jahr habe ich den 50-Jahre-Äquator überschritten. Mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen lebe ich in Limburg an der Lahn. Als Beraterin für Kommunikation und Marken unterstütze ich meine Kunden mit überraschenden Analysen und wirkungsvollen Konzepten dabei, ihre Kommunikation und ihren Markenauftritt strategisch in Online- und Offline-Medien auszurichten. Ich habe mich gefreut, dass Ida zustimmte, an der Blogparade der Karrieremacher Mentoring in Deutschland 2017 teilzunehmen. Ida suchte das Format „Podcast“ aus; so komme ich in den Genuss, den erst zweiten Audiobeitrag meines Lebens mit meiner Mentee gemeinsam zu erstellen.

 

Fazit zu unserer digitalen Mentoring-Beziehung

Im ersten Teil unseres Audiobeitrages haben wir viel über das Digitale in unserem Mentoring-Tandem gesprochen. Während der gemeinsamen Arbeit fühlen wir uns überhaupt nicht „digital“. Wir haben eine sehr reale und vertrauensvolle Beziehung aufgebaut, die kontinuierlich an Idas Zielen arbeitet, – selbstorganisiert und zielorientiert trotz der Digitalität und der riesigen Entfernung, die jetzt sogar mühelos die deutsch-dänische Grenze überschreitet.

Unsere Hoffnung bleibt: Wir wollen uns während unserer Mentoring-Zeit zumindest einmal persönlich in die Augen schauen ;-). Dies kann auch in der Zeit danach sein, denn unsere Mentoring-Beziehung hängt nicht von einem persönlichen Treffen ab!

 

Haben Sie noch Fragen zu unserem ausschließlich digitalen Mentoring? Schreiben Sie uns diese ins Kommentarfeld. Wir beantworten sie gern.

 

 

Fotocredits:

Screenshot/Beitragsbild: Manuela Seubert
Profilfoto Ida: Ida Johansen
Profilfoto Manuela: Sarah MacDonald Photography

 

 

2 Kommentare

  1. Ich finde es bemerkenswert, dass es Euch gelungen ist, rein digital eine so persönliche Beziehung aufzubauen. Wie habt Ihr das geschafft?

    • Hallo Thomas,

      das hatte meines Erachtens drei Gründe:
      1. In den ersten Wochen haben wir uns häufiger und länger digital getroffen, als wir es derzeit noch machen. Beim Treffen über Skype werden Mimik und Gestik auf zwei Dimensionen in einem kleinen Bildausschnitt reduziert. Kompensieren kann man dies über eine intensivere Kennenlernphase, die mir sehr wichtig war. Zeitlich ist das nicht wirklich ins Gewicht gefallen, schließlich hatten wir keine „An- und Abfahrtszeiten“ oder komplizierte, langwierige Terminabsprachen.
      2. Von unseren Persönlichkeiten her sind wir wohl beide sehr offen.
      3. Sicherlich hat der Matching-Algorithmus der Karrieremacher eine gute Grundlage für unsere persönliche Mentoring-Beziehung geschaffen.

      Besten Gruß aus Limburg
      Manuela

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